Was spricht dafür, sich ein Elektroauto zu kaufen?

Viele gute Gründe sprechen dafür, sich ein Elektroauto zu kaufen. Wenn Sie ein umweltfreundliches und zuverlässiges Fahrzeug wollen, müssen Sie beim Elektroauto nicht mehr warten, denn E-Autos…

  • …sind technisch ausgereift und alltagtauglich

    Wenn Sie ein Elektroauto kaufen, erwerben Sie „state-of-the-art“ Technologie. Denn obwohl der elektrische Antrieb in die 1860er Jahre zurück reicht, ist es aktuell das Modernste, was es im Automobilbereich gibt. Das haben inzwischen alle Autohersteller weltweit erkannt. Die wenigen, die noch keine Elektroautos am Markt haben, kommen in den nächsten ein bis zwei Jahren mit voll-elektrischen Fahrzeugen. Elektroautos werden immer alltagstauglicher. Innerhalb weniger Jahre hat sich die durchschnittliche Batteriekapazität und damit die Reichweite der Elektroautos deutlich vergrößert, die Ladezeiten sind gesunken und die Preise werden immer erschwinglicher. Die E Auto Förderung trägt ihren Teil an steigenden Zulassungszahlen bei. Ladestationen für Elektroautos finden Sie inzwischen fast überall, auch in ländlichen Gebieten – Tendenz: Stark steigend! Somit sind auch längere Fahrten mit dem Elektroauto problemlos. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich eine private Wallbox / Ladestation installieren. Auch hierfür gibt es interessante Fördermittel.

  • …machen Fahrspaß

    Elektroauto fahren ist anders – es macht einfach gute Laune. Der Antrieb ist fast nicht zu hören, weder drinnen, noch draußen. Diese Ruhe wirkt ungemein entspannend. Gleichzeitig haben alle Elektroautos einen enormen Antritt, denn das maximale Drehmoment des Motors steht ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Die im Fahrzeugboden eingebaute Speicherbatterie senkt den Schwerpunkt des Fahrzeugs, was sich in einer besseren Straßenlage bemerkbar macht. Viele Features des autonomen Fahrens sind zuerst in Elektrofahrzeugen erhältlich.

  • …schonen die Umwelt

    Der Energieverbrauch von Elektroautos ist deutlich niedriger als bei anderen Antriebskonzepten. Das liegt am hohen Wirkungsgrad des Elektromotors von über 70 Prozent. Das heißt, mehr als 70 Prozent der eingesetzten Energie wird in Fortbewegung umgesetzt. Der klassische Verbrenner kommt auf einen motorischen Wirkungsgrad von ca. 25 Prozent. Sieht man hier die gesamte Energiekette von der Förderung des Rohöls bis zum Antrieb der Pumpe an der Zapfsäule, sind es nur noch 10  bis 15 Prozent. Auch Wasserstoff, die angeblich bessere Alternative zum batteriebetriebenen E Auto, erreicht nur einen Wirkungsgrad von 35 bis 50 Prozent. Zu seiner Herstellung aus Wasser mittels Elektrolyse braucht man sehr viel Strom, der eigentlich auch direkt in die Batterie eingespeist werden könnte. Der meiste Wasserstoff wird aber gar nicht aus Wasser, sondern aus Erdgas gewonnen. Auch dazu benötigt man Strom – und setzt CO2 frei. Denn das bleibt chemisch übrig, wenn man aus Erdgas Wasserstoff herstellt.Wird der Ladestrom für das E Auto hingegen aus regenerativen Energien gewonnen, beispielsweise der eigenen PV-Anlage auf Ihrem Hausdach, ist das batterie-elektrische E Auto nicht nur lokal im Betrieb, sondern global CO2 frei.

  • …schonen Ihren Geldbeutel

    Strom als Antriebsenergie ist deutlich billiger als alle anderen Treibstoffe – Benzin, Diesel, Gas, Wasserstoff. 100 km mit dem Elektroauto zu fahren, verursacht nur € 1,35 (z.B. Hyundai IONIQ, eigene PV) bis € 8,00 (z.B. Audi E-tron, Strompreis 33 ct.) an Energiekosten, je nachdem, wie viel Strom Ihr E Auto braucht und zu welchem Preis Sie Strom selber produzieren oder einkaufen. Elektroautos haben deutlich geringere Wartungskosten, weil sie deutlich weniger Teile haben. Und was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen. Elektroautos sind für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit (rechnen Sie das mal gegen einen EURO 5 Diesel). Elektroautos sind günstiger in der Versicherung, weil E Autofahrer als umsichtiger eingeschätzt werden. Elektroautos haben einen geringeren Wertverlust als Benziner und schonen damit auch Ihr Vermögen.

  • …sind massenkompatibel

    Egal, wohin Sie schauen, die Märkte für Elektrofahrzeuge boomen. Denn immer mehr Menschen können sich vorstellen, selber ein Elektroauto zu fahren oder wollen als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto kaufen. Das Angebot an Elektroautos wird immer breiter. Für jeden Geschmack, Anwendungsfall und Finanzrahmen gibt es ein passendes Elektroauto – vom kleinen Stadtflitzer e.Go life oder Microlino über die deutschen Premium-Marken und Tesla bis hin zu Aston Martin, Bentley oder Ferrari (letzter immerhin teil-elektrisch als PHEV). Fahrzeuge wie die neue VW Baureihe I.D., Opel Corsa-e / Peugeot 208-e, Renault Zoe, Nissan Leaf und andere werden die Elektromobilität für die breite Masse der Autofahrer mit günstigen Preisen möglich machen.

Elektroauto kaufen: als Neuwagen

Wenn Sie ein Elektroauto kaufen wollen, haben Sie mit ca. 160 Modellen inzwischen eine recht beachtliche Auswahl. Im Laufe des nächsten Jahres rechnen Experten mit über 200 verschiedenen Modellen in allen Preisklassen. Da stellt sich zurecht die Frage, wie man sich für das richtige E-Auto entscheidet.

Kaufkriterium 1: Design

Das ist zunächst einmal eine Frage des persönlichen Geschmacks. Vielleicht möchten Sie ein E-Auto, das schon auf den ersten Blick aussieht wie ein E-Auto. Oder Sie mögen es eher dezent und unauffällig und bevorzugen ein elektrisches Auto, das sich erst bei genauerem Hingucken als E-Auto zu erkennen gibt. Einige-Autohersteller verpassen Ihren E Fahrzeugen ein spezielles Blechkleid (z.B. BMW i3, Renault ZOE, VW I.D.3). Andere Modelle teilen sich mit einem Verbrenner die Basis und das Blechkleid (z.B: VW e-Golf, Opel Corsa-e/Peugeot 208-e/2008-e).

Kaufkriterium 2: Platzangebot

Wie bei herkömmlichen Fahrzeugen ist das Platzangebot ein weiterer Entscheidungsfaktor. Wird die Batterie im Fahrzeugboden eingebaut, haben Sie im Elektroauto den gleichen Kofferraum zur Verfügung wie in einem Verbrenner. Bei gleichen Außenmaßen gibt es innen aber mehr Platz. Denn ein Elektromotor ist deutlich kleiner als ein Verbrennungsmotor samt Getriebe. Der gesparte Platz kommt den Insassen zugute.

Kaufkriterium 3: Fahrprofil

Neben diesen subjektiven Aspekten spielt Ihr Fahrprofil die wesentliche Rolle: Wie viel Kilometer fahren Sie wann, wie oft und wohin?

Durchschnittlich werden Autos in Deutschland weniger als 1 Stunde täglich bewegt und legen dabei Strecken von unter 60 km zurück. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt das 12.500 bis 15.000 km. Diese Anforderungen schafft jedes Elektroauto – locker.

Dies führt uns zum nächsten Punkt:

Kaufkriterium 4: Lademöglichkeiten

Wann und wo können Sie Strom laden? Bei durchschnittlichen Standzeiten von 23 Stunden am Tag bleibt auf jeden Fall immer genug Zeit, den Akku wieder zu füllen. Die bequemste Möglichkeit, Strom zu laden, bietet die eigene Wallbox / Ladestation bei Ihnen zuhause. Eine Lademöglichkeit bei Ihrem Arbeitgeber ist eine gute Alternative: So können Sie Ihre Arbeitszeit nutzen, um das E-Auto wieder „aufzutanken“. Schließlich bieten auch die über 17.000 öffentlichen Ladepunkte in Deutschland eine einfache Möglichkeit, Strom zu laden. Immer häufiger finden Sie eine dieser Lademöglichkeit sogar auf dem Parkplatz Ihres Supermarktes oder eines Einrichtungshauses. Nutzen Sie Ihre Einkaufszeit also einfach für „Zwischendurchladen“.

Kaufkriterium 5: Reichweite

Die Reichweite des Elektroautos ist also eigentlich gar nicht ausschlaggebend – sie reicht fast immer. Aktuelle E-Autos bieten Reichweiten von gut 100 km bis an oder über 600 km. Dabei hängt die Reichweite von zwei Faktoren ab: Dem Verbrauch je 100 km und der Akkugröße.

Je größer der Akku, desto größer ist auch die Reichweite. Mit zunehmender Akku-Kapazität steigt aber auch das Fahrzeuggewicht, was wiederum zu einem höheren Verbrauch führt, der seinerseits die Reichweite reduziert. Größere Akkus brauchen auch mehr Platz im Fahrzeug. Daher gibt es keine Kleinwagen, die 300 km oder mehr schaffen.

Und: Ein größerer Akku braucht mehr Zeit zum Aufladen.

Sie sollten sich diese Zusammenhänge klar machen, wenn Sie ein Elektroauto kaufen wollen. Nicht zwangsläufig ist ein größerer Akku die bessere Entscheidung.

Bei der Entscheidung, wie groß der Akku sein soll/muss, kann ein GPS-Tracker hilfreich sein. Eine kleine Box wird in Ihr jetziges Auto montiert und zeichnet über zwei oder drei Monate alle Fahrten auf. Anschließend kann ausgewertet werden, wie viele dieser Strecken mit welchem E-Auto möglich gewesen wären. Es gibt auch Apps für das Handy, die Ihre tatsächlichen Fahrten analysieren und so tun, als wären Sie mit einem von Ihnen ausgesuchten E-Auto gefahren. Im Ergebnis bekommen Sie angezeigt, ob die Fahrt auch mit dem E-Auto möglich gewesen wäre.

Elektroauto kaufen: als Gebrauchtwagen

Wenn Ihnen die aktuellen Lieferzeiten für ein neues Elektroauto zu lang sind oder wenn Sie mit geringerem finanziellen Einsatz selber die Elektromobilität im wahrsten Sinne „er-fahren“ wollen, ist es eine gute Idee, ein Elektroauto gebraucht zu kaufen.

Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos entwickelt sich schnell. Am häufigsten als gebrauchte E-Autos zu finden sind die Bestseller wie Renault Zoe, Nissan Leaf, BMW i3, oder Tesla Model S. Diese E-Autos werden schon am längsten produziert und in größeren Stückzahlen als Neuwagen verkauft. Jetzt finden sie sich auch in nennenswerter Zahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Aber auch andere und neuere E-Fahrzeuge sind durchaus als Gebrauchte zu finden.

Elektroautos unterliegen bauartbedingt generell einem geringeren Verschleiß. Selbst bei hohen Laufleistungen der E-Fahrzeuge müssen Sie nicht zwangsläufig fürchten, eine „abgerittene Gurke“  oder einen Blender zu kaufen.

Trotzdem sollten Sie Ihr neues Gebraucht-Elektroauto vor dem Kauf prüfen, wie Sie es auch bei einem Verbrenner tun würden. Worauf Sie stärker und worauf Sie weniger stark achten müssen, sagen wir Ihnen hier.

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