Warum sollten Sie eine Wallbox kaufen?

Mit einer Wallbox kann man schnell, sicher und unabhängig laden. Es gibt inzwischen viele Lademöglichkeiten für Elektroautos. Möchte man aber schnell, sicher und unabhängig laden, installiert man am besten eine private Ladestation: Im eigenen Zuhause oder im Betrieb für die Mitarbeiter.

Theoretisch kann man ein Elektroauto an jeder Haushaltssteckdose laden. Praktisch jedoch dauert das unnötig lang. Je nach Akkugröße des E Autos kann das Laden bis zu +/- 18 Stunden dauern. Und ist die Steckdose nicht richtig abgesichert oder man benutzt kein Netzladegerät des Herstellers (in-cable-controllbox“ kurz: ICCB) riskiert man zusätzlich einen Schwelbrand.

Sicher und schnell geht es, lädt man sein Elektroauto an einer Wallbox. Diese muss vom Fachbetrieb installiert werden und wird üblicherweise an den „Drehstrom“ angeschlossen. Mit einer installierten Wallbox geht das Laden in kürzester Zeit – je nach Modell und Leistung in wenigen Stunden.

Die Ladedauer hängt dabei nicht nur von der Ladeleistung der Wallbox ab, sondern auch von der Ladeleistung des Elektroautos. Bei den meisten Elektrofahrzeugen liegt die Ladeleistung zwischen 6,6 und 7,4 kW, einige wenige können mit 11kW oder 22kW laden.

Welche Ladeleistung kW sollte die Wallbox haben?

3,6 kW
7,4 kW
11 kW
22 kW

Es gibt Ladestationen mit mit 3,6 / 7,4 / 11 oder 22 kW Ladeleistung. Grundsätzlich sollte die Ladeleistung der Wallbox zur Ladeleistung des Elektroautos passen. Deshalb regeln die meisten Wallboxen den Strom selbständig entsprechend der Ladefähigkeit des E-Autos.

Wer wird die Wallbox nutzen?

Man kann seine private Ladestation nicht nur selbst nutzen, sondern auch anderen zur Verfügung stellen. In diesem Fall sollte man eine Wallbox kaufen, die mit min. 3 Dingen ausgestattet ist:

  1. Authentifizierung für die Nutzungsberechtigung
  2. Back-End für die Abrechnung, bzw. Kostenerstattung
  3. Remotefähigkeit für die externe Steuerung

Wo soll die Wallbox montiert werden?

Prinzipiell kann eine Wallbox an jeder stromführenden Wand installiert werden. Ist am Abstellplatz des Elektroautos keine Wand vorhanden, kann eine freistehende Ladesäule installiert werden. Die verschiedenen Funktionen sind bei beiden identisch, aber Ladesäulen sind in der Regel etwas teurer und aufwändiger bei der Montage.

Welchen Hersteller soll ich wählen?

Beim Kauf einer Wallbox gibt es keine objektiven, technischen Kriterien für die Auswahl eines bestimmten Herstellers. Alle Wallboxen sind sicher und tun das, was sie sollen: Laden. Für welchen Hersteller man sich entscheidet ist deshalb eher eine Frage des Geschmacks. Es gibt aber Kriterien für die Auswahl des richtigen Modells einer Wallbox. Hier die wichtigsten:

  • IP-Schutzklasse: diese beziffert die Schlagfestigkeit des Gehäuses (1. Ziffer) und den Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit und Staub (2. Ziffer). Je höher der Zahlenwert, desto besser der Schutz.
  • Schutzschalter: der Schutzschalter gegen mögliche Rückströme aus dem Auto ist beim Betrieb einer Wallbox vorgeschrieben, aber nicht immer eingebaut. Er lässt sich im Sicherungskasten se-parat einbauen.
  • Steckdose oder festes Kabel: ein fest an die Wallbox angeschlagenes Kabel macht das Laden unkompliziert und komfortabel. Soll die Wallbox auch für Andere nutzbar sein, muss laut Ladestättenverordnung mindestens eine Ladesteckdose vom Typ 2 vorhanden sein.
  • Frei verkäuflich oder vertragsgebunden: manche günstige Wallboxen / Ladesäulen sind an weitere Bedingungen geknüpft, z.B. gelten sie nur für bei gleichzeitigem Abschluss eines Stromliefervertrages oder bei Neukauf eines Elektroautos.
enomo | Kaufberatung Wallbox 11 kW 22 kW

Welche Wallbox für Sie und Ihre Zwecke sinnvoll ist, klären wir gerne persönlich. Machen Sie den enomo-check.

Gibt es beim Kauf einer Wallbox Zuschüsse?

Ja, es gibt Zuschüsse beim Kauf einer Wallbox, z.B. vom Land NRW. Die Förderung ist unterschiedlich hoch, je nachdem, ob die Ladestation nur privat oder auch (teil-)öffentlich genutzt werden kann. Ist sie auch für andere nutzbar, müssen 3 Bedingungen erfüllt sein:

  1. Back-End: Die Ladestation muss internetfähig sein. Dies geschieht über WLAN, Funknetz oder Kabel. Hier gibt es große Unterschiede in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit des Abrechnungssystems.
  2. Zugang für spontanes Laden: Jede öffentlich zugängliche Ladeeinrichtung muss auch für spontan Ladende zugänglich sein, sog. „ad-hoc-laden“. Außerdem muss die Ladestation eine Bezahlmöglichkeit anbieten, ohne dass eine spezielle Ladekarte benötigt wird. Diese Bedingung wird je nach Modell unterschiedlich erfüllt.
  3. Remotefähigkeit: die Wallbox muss fernbedienbar sein. Beispielsweise, um Ladevorgänge von außen zu beenden. Auch hier gibt es je nach Modell große Unterschiede in Benutzerfreundlichkeit und Menüführung.

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